Gehört eine Powerbank beim Flug ins Handgepäck?

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Eine Powerbank auf eine Reise nach Spanien mitzunehmen, ist für viele Menschen selbstverständlich. Vor allem auf langen Flügen möchte man sein Smartphone, Tablet oder seine Kopfhörer aufladen können. Dennoch gelten strenge Vorschriften für das Mitführen von Powerbanks im Flugzeug, da diese Lithium-Batterien enthalten. Nicht jeder ist darüber informiert, was manchmal zu Überraschungen bei der Sicherheitskontrolle führt.

Die wichtigste Regel lautet, dass eine Powerbank niemals im aufgegebenen Gepäck transportiert werden darf. Sie muss immer im Handgepäck mitgeführt werden. Im Gepäckraum kann eine beschädigte Batterie einen Brand verursachen, während das Kabinenpersonal in der Kabine schneller eingreifen kann, wenn etwas schiefgeht. Dies ist eine feste internationale Sicherheitsvorschrift.

Auch die Kapazität der Powerbank ist wichtig. Powerbanks bis zu 100 Wattstunden dürfen ohne Genehmigung mitgenommen werden. Das entspricht etwa 27.000 mAh. Wenn Ihre Powerbank eine Kapazität zwischen 100 und 160 Wattstunden (27.000–43.000 mAh) hat, müssen Sie vorab die Genehmigung der Fluggesellschaft einholen. Alles über 160 Wattstunden ist an Bord von Passagierflugzeugen nicht erlaubt.

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Schützen Sie die Anschlüsse Ihrer Powerbank vor Kurzschlüssen, indem Sie sie beispielsweise in einer Hülle oder einem separaten Fach aufbewahren. Wenn Ihr Handgepäck am Gate doch noch aufgegeben wird, nehmen Sie die Powerbank heraus und nehmen Sie sie mit an Bord. Lose Batterien in aufgegebenen Koffern werden oft abgelehnt.

Bei Ryanair muss sich Ihre Powerbank immer in Ihrem Handgepäck befinden. Solange die Kapazität unter 100 Wattstunden (27.000 mAh) bleibt, gibt es keine zusätzlichen Einschränkungen. Die Verwendung einer Powerbank während des Fluges ist in der Regel erlaubt, sobald das Flugzeug seine Reiseflughöhe erreicht hat, jedoch nicht während des Starts und der Landung.

Auch bei Transavia gelten diese Grundregeln. Powerbanks sind nur in der Kabine erlaubt und dürfen ohne vorherige Genehmigung maximal 100 Wattstunden (27.000 mAh) betragen. Transavia erlaubt die Verwendung der Powerbank, die sichtbar sein muss, in Reiseflughöhe. Damit hält sich die Fluggesellschaft strikt an die europäischen Sicherheitsrichtlinien.

Wenn Sie mit KLM fliegen, dürfen Sie ebenfalls eine Powerbank mit bis zu 100 Wattstunden (27.000 mAh) in Ihrem Handgepäck mitnehmen. Für schwerere Modelle mit bis zu 160 Wattstunden (27.000–43.000 mAh) müssen Sie vorab eine Genehmigung beantragen. KLM erlaubt mehrere Powerbanks, solange sie innerhalb der festgelegten Grenzen bleiben.

Bei easyJet gelten ähnliche Regeln. Powerbanks müssen im Handgepäck mitgeführt werden und dürfen nicht zu groß sein, also maximal 100 Wattstunden (27.000 mAh). easyJet empfiehlt, die Kapazität deutlich auf der Powerbank anzugeben, damit bei Kontrollen keine Unklarheiten entstehen. Die Verwendung während des Fluges ist erlaubt, außer während des Rollens, Startens und Landens.

Es gibt auch sogenannte Smart-Taschen und Smart-Rucksäcke mit einer eingebauten Powerbank zum Aufladen Ihrer Geräte. Für diese Art von Taschen und Rucksäcken gelten genau die gleichen Regeln wie für separate Powerbanks.

Wenn Sie kein Risiko eingehen möchten, entscheiden Sie sich für eine kompakte Powerbank mit weniger als 100 Wattstunden (27.000 mAh). Damit sind Sie immer auf der sicheren Seite, unabhängig davon, mit welcher Fluggesellschaft Sie fliegen, und vermeiden Diskussionen oder Verzögerungen am Flughafen.

Die meisten Reisenden werden keine Probleme haben. Die meisten tragbaren Powerbanks haben eine Kapazität zwischen 5.000 und 12.000 mAh, was in der Regel ausreicht, um ein Smartphone oder Tablet aufzuladen. Größere Powerbanks werden vor allem für leistungsstärkere Geräte wie Laptops verwendet.

Quelle: Agenturen